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Fühlen Sie sich wieder wohl in Ihrer Haut

Wir behandeln Ihre Venenleiden wie Krampfadern
und Besenreiser modern und schonend

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Zusammenschluss phlebologischer Fachärzte in Jena

Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner zur Diagnose, Beratung, Behandlung und Nachsorge von Venenleiden wie Krampfadern und Besenreisern in Jena. In modern ausgestatteten Praxisräumen erwartet Sie ein freundliches Team von qualifizierten Fachärzten, die Ihre Erkrankung diagnostizieren und optimal behandeln. Informieren Sie sich hier über Therapiemöglichkeiten und lassen Sie sich von unserer nachgewiesenen Qualifizierung überzeugen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 08:00 – 16:00 Uhr

Zusätzliche Sprechzeiten
nach telefonischer Vereinbarung

Behandlung von

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr
Dienstag: 15:00 – 17:00 Uhr

ohne Termin Montag bis Freitag 07:00 – 09:00 Uhr
Samstag nur nach Vereinbarung

Behandlung von

Nach sorgfältiger Anamnese und umfassender Ultraschalldiagnostik entscheiden wir mit Ihnen gemeinsam, welche Behandlungsmethode für Sie optimal geeignet ist. Vertrauen Sie auf die Kompetenz unserer Fachärzte!

Diagnostik & Therapie

Neun von zehn deutschen Erwachsenen leiden an einer Venenerkrankung. Die Symptomatik reicht von eher kosmetisch störenden Besenreisern über sichtbare Krampfadern bis hin zu Ödemen, Hautveränderungen oder schweren Neben- bzw. Langzeitwirkungen wie offene Beine (Ulcus cruris). Dabei können am Anfang vor allem schwere, müde oder geschwollene Beine, ein Spannungsgefühl in den Beinen oder nächtliche Wadenkrämpfe ein Hinweis auf eine sogenannte Veneninsuffizienz, also eine Beeinträchtigung der Venenfunktion sein. Eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche in Verbindung mit weiteren Faktoren aus dem Lebensumfeld (Bewegungsmangel, Übergewicht, Schwangerschaft, Alter usw.) können ursächlich oder in der Fortentwicklung zu einem Venenleiden beitragen.

Anatomisch gesehen handelt es sich dabei – neben Venenwanddefekten – fast immer um eine Erweiterung bzw. Aussackung der oberflächlichen Venen, die dazu führt, dass sich die als Rückschlagventil fungierenden Venenklappen nicht mehr richtig schließen und es in der Folge zu einem umgekehrten Blutfluss kommt. Dadurch staut sich das Blut in den Beinen und wird nicht mehr richtig – wie im gesunden Fall – zum Herzen zurücktransportiert. Ein sich selbst verstärkender Teufelskreislauf entsteht, weil dieser fehlerhafte Blutfluss zur Erweiterung zusätzlicher Venen und einem Fortschreiten der Erkrankung führt. Die oft auffälligen und unschönen Krampfadern sind dabei nur der sichtbare Ausdruck der eigentlich zugrunde liegenden Fehlfunktion.

Das Venensystem der Beine
Zur Behandlung von Venenerkrankungen steht eine breite Palette von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Kleine Besenreiser können durch Verödung oder eine Laserbehandlung entfernt werden. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen (Kompressionstherapie) kann zu einer Verbesserung des Beschwerdebilds beitragen. Wenn das nicht ausreicht und es zu einer ausgeprägteren Symptomatik kommt, können operative Verfahren wie das klassische Venenstripping oder moderne endoluminale Verfahren (Lasertherapie, Radiofrequenztherapie) zum Einsatz kommen. Voraussetzung der Entscheidung für ein optimales Behandlungsverfahren ist in jedem Fall eine ausführlich und sorgfältige Diagnostik.

Bei Beschwerden, die auf ein Venenleiden hinweisen, ist vor jedweder Behandlung eine sorgfältige Diagnostik eine unabdingbare Voraussetzung. Deswegen können sich unsere Patienten im Venen Kompetenz-Zentrum Jena mit modernsten Verfahren untersuchen lassen, bevor eine Therapieentscheidung getroffen wird.

Die in der Vergangenheit verwendeten röntgenologischen Verfahren finden heutzutage kaum noch Anwendung, da bessere und schonendere bildgebende Verfahren zur Verfügung stehen. Als Goldstandard der Venendiagnostik hat sich dabei vor allem die Untersuchung mittels Ultraschall (Sonografie) herausgestellt.

Als ideale Methode zur Darstellung von Durchflusstörungen in den Venen wird dabei eine Kombination aus B-Bild-Sonografie und farbkodierter Doppler-Sonografie eingesetzt, die als Farb-Duplex-Sonografie bezeichnet wird. Dabei werden Farben (im Wesentlichen blau und rot) verwendet, um die Strömungsrichtung in den Blutgefäßen abzubilden. Die Duplexsonografie ermöglicht die Beurteilung des Blutflusses, der Gefäßwand selbst und des Verlaufs der Blutgefäße. Venenerweiterungen, Schlängelungen, Aussackungen und Abflusstörungen selbst in kleinsten Seitenästen können sicher dargestellt werden.

Wenn erforderlich, können ergänzend spezielle Funktionsuntersuchungen der Venen zur Diagnostik eingesetzt werden. Dazu zählen vor allem die Photo- und die Venenverschlussplethysmographie, die mit Messfühlern unter definierten Bedingungen den Blutabfluss bzw. die Wiederauffüllzeit der Vene messen.

Sollten Sie unter Krampfadern leiden, vereinbaren Sie bitte einen Termin, um sich untersuchen zu lassen. Wir sind gern für Sie da!

Grundprinzip

Das Grundprinzip der Endoluminalen Therapie (Behandlung mit Laser bzw. Radiowelle) besteht in der Behandlung der erkrankten Stammvene von innen mittels Wärmeenergie. Diese wird an der Spitze einer Lichtleitfaser in Form von polarisiertem Licht (Laser) oder durch Erhitzung eines Thermoelementes mittels Radiofrequenz-Generator an der Spitze eines Katheters freigesetzt. Die Erhitzung der Venenwand führt zum Verschluss und schließlich zur Vernarbung der Vene.

Endoluminale Lasertherapie und Radiofrequenz-Behandlung zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:

Da die Stammvene bei diesen beiden Operationsmethoden nicht gezogen und ein Schnitt in der Leisten- oder Kniekehlenregion nicht notwendig ist, ist der Patient (mit wenigen Einschränkungen) in der Lage, im Anschluss an die Operation seine normale Tätigkeit wieder aufzunehmen.
Blutergüsse oder Wundschmerzen lassen sich gegenüber der Stripping-Methode deutlich reduzieren. Schrumpfung und Vernarbung führen im Verlauf der behandelten Vene vorübergehend zu einem Spannungsgefühl, welches nach Radiofrequenz-Behandlung meist milder empfunden wird als nach einem Lasereingriff. Zusätzlich zum endoluminalen Eingriff an der Stammvene kann es je nach Schwere der Erkrankung trotzdem notwendig werden, erkrankte Seitenäste über Minimalschnitte zu ziehen (Phlebektomie).

Das operative Vorgehen

Radiofrequenz-Generator für die endoluminale Varizentherapie: alle relevanten Parameter werden laufend überwacht und angezeigt

Die nur minimal invasiven Verfahren werden bevorzugt in einer modernen Form der örtlichen Betäubung (Tumeszenzanästhesie) durchgeführt. Je nach Stadium der Erkrankung wird die Stammvene am Ober- oder Unterschenkel punktiert (ähnlich wie beim Blutabnehmen) und eine dünne Lichtleitfaser bzw. der Radiofrequenz-Katheter unter steriler Ultraschallkontrolle an der Venenmündung (Leiste oder Kniekehle) platziert. Ein an die Faser angeschlossener Diodenlaser erzeugt eine vordefnierte Energie, um die Eiweißmoleküle der Venenwand zu erhitzen. Indem man die Faser unter Aussendung kontinuierlicher Laserimpulse langsam zurückzieht, resultiert eine verschlossene Vene, die im Körper belassen werden kann.
Im Falle der Radiofrequenz-Behandlung wird das Katheter-Thermoelement direkt durch den angeschlossenen Generator auf eine vordefinierte Temperatur erhitzt. Die Behandlung erfolgt in Abschnitten von 7 cm und führt ebenfalls zum Verschluß der Stammvene. Wie bereits erwähnt, werden eventuell größere Seitenastvarizen in gleicher Sitzung minichirurgisch entfernt, was zwar einerseits den Eingriff etwas verlängert, dafür aber den bestmöglichen funktionellen und kosmetischen Erfolg bietet. Sogenannte Besenreiser bleiben von dem Eingriff unberührt und bilden sich leider nur beschränkt oder gar nicht zurück, können jedoch später auf Wunsch problemlos verödet werden.

Hervorragende ästhetische und kosmetische Resultate

Die gute Verträglichkeit sowie kosmetisch sehr guten Ergebnisse der Endoluminalen Therapie sind ausgesprochen überzeugend. Durch das minimal invasive Verfahren sind allenfalls kleinste Narben zu erwarten. Pigmentverschiebungen der Haut sind ausgesprochen selten.

Kosten der Behandlung

Die Kosten der Endoluminalen Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. In der sogenannten Integrierten Versorgung bieten jedoch einzelne Krankenkassen eine Kostenübernahme im Rahmen spezieller Verträge mit ausgesuchten Operateuren (z.B. unserem OP-Zentrum) an.
Bitte sprechen Sie uns an, ob Ihre Krankenkasse auch an einem solchen Versorgungsmodell teilnimmt.

Nebenwirkungen und Komplikationen

Wie bei jedem anderen operativen Eingriff auch, können bestimmte Risiken bzw. in sehr seltenen Fällen Komplikationen auch durch größte Sorgfalt des Operationsteams nicht gänzlich ausgeschlossen werden. In einem ausführlichen persönlichen Aufklärungsgespräch werden daher vor der Operation mit dem Patienten Möglichkeiten und Grenzen der angewandten Methode, sowie mögliche Nebenwirkungen und Risiken besprochen.

CHIVA-Methode

Die CHIVA Methode ist die Abkürzung für die originale französische Bezeichnung des Verfahrens und heißt auf deutsch „ambulante, venenerhaltende, Blutfluss korrigierende Behandlung von Krampfadern“. Das Prinzip der Operation im Rahmen der CHIVA-Behandlung beruht darauf, dass die Krampfadern sich zurückbilden, wenn der falsche Blutfluss ausgeschaltet wird. Dieses Ziel erreicht man, indem die Krampfadern nach feststehenden Grundsätzen an bestimmten Stellen unterbunden werden. Danach kann das Blut nicht mehr rückwärts in die Krampfadern eintreten. Das Blut aus den vielen gesunden Seitenästen kann dagegen auf normalem Wege abfließen.

Vor dem Eingriff wird eine besonders ausführliche Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Die CHIVA-Operation wird ebenfalls meist in örtlicher Betäubung durchgeführt, da die kleinen Schnitte keine Vollnarkose notwendig machen. Die CHIVA Methode birgt keine zusätzlichen Gefahren und ist insgesamt weniger belastend als das Stripping-Verfahren.

Venen-Stripping

Um Krampfadern operativ zu entfernen, ist das Venenstripping eine seit langem bewährte Methode. Das Prinzip der Operation besteht in der Entfernung aller erweiterten und veränderten Venen des oberflächlichen Venensystems.

Das Venenstripping wird normalerweise unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Ausgangspunkt der Krampfadererkrankung erfolgt in der Leistenbeuge oder in der Kniekehle ein Hautschnitt von ca. 5 cm Länge. Dort wird zunächst die Einmündung in die tiefe Vene freigelegt und unterbunden. Zusätzliche Einmündungen von Seitenästen in dieser Region werden ebenfalls unterbunden. Anschließend wird ein dünner Draht in den nach unten verlaufenden Venenabschnitt eingeführt und bis zum Ende des erkrankten Bereichs vorgeschoben. Durch einen weiteren, kleineren Hautschnitt wird der Draht nach außen geführt. Wir bevorzugen dann ein sogenanntes invaginierendes Verfahren. Das bedeutet, die Vene wird in der Leistenbeuge oder Kniekehle an den eingeführten Draht geknotet und durch sich selbst, also einstülpend, nach unten herausgezogen („gestrippt“). Dieses Verfahren schädigt weniger die Umgebung der Venen und verringert die Gefahr der Nervenverletzung.
Krankhaft veränderte Seitenäste werden im Anschluss über kleine Hautstiche mit Hilfe von kleinen Häkchen herausgezogen (Miniphlebektomien). Phlebektomien werden auch in Kombination oder ergänzend mit den anderen Verfahren angewandt.
Die Wunden in Leistenbeuge oder Kniekehle werden mit selbstauflösendem Nahtmaterial unter der Haut verschlossen.

Schaumverödung

In den letzten Jahren hat die Verödungstherapie (Sklerotherapie) bei Krampfadern zu einer deutlichen Verbesserung und Optimierung der bisherigen Therapieverfahren beigetragen. Diese Methode kann bei kleineren Befunden die Operation ersetzen oder stellt in Kombination mit den thermischen Verfahren (Laser, Radiowelle) eine gute Ergänzung dar, insbesondere zur Behandlung kleinerer oder stark geschlängelter Venen, in die man keine Laserfasern oder Radiokatheter einführen kann.

Zur Verödung krankhaft veränderter Venen wird ein aufgeschäumtes Verödungsmittel in das Blutgefäß gespritzt. Das Medikament provoziert gewollt eine Entzündung der Gefäßinnenwand und die Freisetzung von Blutgerinnungsfaktoren, was in der Folge zum Verkleben und Verschluss der Vene führt. Die verschlossene Vene wird – wie bei der Anwendung von Laser und Radiowelle auch – vom Körper um- bzw. abgebaut. Der falsche Blutfluss an dieser Stelle wird beseitigt und die Sauerstoffversorgung des Gewebes wieder verbessert.

Venenkleber

Ein relativ neues Verfahren zur Behandlung von Krampfadern besteht in der Verwendung eines speziellen medizinischen Klebers (Cyanoacrylat), mit dem die krankhaft veränderte Vene verschlossen wird. Über eine kleine Punktionsstelle wird dabei ein Katheter in die Vene eingeführt und unter laufender Ultraschallkontrolle der Kleber eingespritzt. Die Vene wird auf diese Weise sicher verschlossen und der an dieser Stelle diagnostizierte falsche Blutfluss korrigiert. Die verklebte Vene kann im Körper verbleiben.

Das Verfahren ist schmerzfrei und sicher. Derzeit gehört diese Behandlung noch nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten müssen daher vom Patienten selbst getragen werden.

Qualität & Zertifizierung

Die phlebologische Diagnostik und Therapie bedarf einer ausgezeichneten Qualifizierung, großer Erfahrung und einer anspruchsvollen apparativen Ausstattung.

Im Rahmen eines Zertifizierungsprogramms des Berufsverbands der Phlebologen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie werden die Kriterien hinsichtlich qualitätsorientierter Diagnostik und Therapie geprüft und darüber hinaus die Erfüllung der Qualitätsmanagement-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses kontrolliert. Damit ist ein einheitlicher Standard für die phlebologische Versorgung geschaffen worden, der objektiv eine hohe Struktur- und Versorgungsqualität sowie Prozesssicherheit nachweist. Das Zertifikat „Venen Kompetenzzentrum“ ist der Garant für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung unserer Patienten.

Die fachliche und organisatorische Zusammenarbeit unserer Fachärzte bietet dafür die besten Voraussetzungen. Hier sind an einem Ort sowohl die geforderten modernen diagnostischen Möglichkeiten als auch die fachärztliche Kompetenz im Hinblick auf optimale Therapie- und Operationsmethoden vereint. Nach erfolgreich durchlaufenem Zertifizierungsprozess ist uns deshalb das Zertifikat „Venen Kompetenz-Zentrum“ anerkannt worden.

Weitere Informationen zur Zertifizierung finden Sie auf der Webseite
www.kompetente-venenbehandlung.de.

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